webKatalog der Kunstsammlungen der Diözese Würzburg

Anonymus

Messkelch, um 1300

Der kleine, runde Fuß ist mit achtpassig geordneten Zungen belegt. In die Zwickel sind jeweils schmale Blätter, über denen eine Blattmanschette liegt, die in einen achtseitigen Schaft übergeht. Der gedrückte Nodus ist durch vertikale Rippen gegliedert, zwischen denen der Grund konkav eingetieft ist. Die unter- und oberhalb des Nodus sitzenden neun- und zehnseitigen Schaftmanschetten tragen ein punziertes Muster aus sich kreuzenden Doppellinien. Die Lippe der kalottenförmigen Kuppa ist leicht nach außen geschweift. Der Kelch stammt aus dem Grab des Bischofs Andreas von Gundelfingen.

Silber, getrieben, ziseliert, punziert; 9,9 cm x 9 cm
Objektnummer: L/Dom-13a.
Standort: Domschatz