webKatalog der Kunstsammlungen der Diözese Würzburg

Anonymus

Mitra, 1910-1920

Die Mitra lehnt sich in ihrer Form an gotische Vorbilder an, trägt jedoch barockes Dekor. Der Grund ist aus angelegten Silberfäden gebildet. Aus zwei mittig gegeneinander gestellten Blattschwüngen wachsen Blütenzweige. Seitlich stehen zwei spiegelsymmetrische Blattvoluten mit je einer blauen und einer roten Blüte. Vorder- und Rückseite der Mitra sind identisch gestaltet, wie auch die Infeln bestickt sind. Die Ränder sind mit einer goldenen Kordel eingefasst. Die Bespannung zwischen den Hörnern und das Futter bestehen aus roter Seide.

Seide, Nadelmalerei, Goldstickerei , Anlege- und Sprengtechnik; 36,5 cm x 35,5 cm ( Mitra)
Objektnummer: L/2000-11.
Standort: Domschatz